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Bolivien-Fotos von Rudolf Hauthal 1905

Zwei Jahre nachdem Hans Meyer die ecuadorianischen Anden erforscht hatte, sollte Rudolf Hauthal dessen Untersuchungen in den südlich angrenzenden Hochgebirgszonen fortsetzen. Ausrichter der Reise war der Verein für Erdkunde zu Leipzig, finanziell unterstützt wurde Hauthal wesentlich von Meyer selbst. Der Geologe Hauthal (1854–1928) lebte und lehrte damals viele Jahre in Argentinien, nach seiner Expedition 1905 trat er eine Stelle als Museumsleiter in Hildesheim an. In Hauthals Reisebericht, der erst 1911 erschien, wurde die Expedition aus nicht bekannten Gründen in das Jahr 1908 verlegt.

Hauthals fotografische Ausbeute der Reise umfasst mehr als 400 Aufnahmen aus Bolivien und den angrenzenden Gebieten Perus und Argentiniens. Die Digitalisierung der Fotos erfolgte im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der deutschen Botschaft in Bolivien und wurde vom Deutschen Auswärtigen Amt finanziert.

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