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Collection Alphons Stübel

Forschungsreisende des 19. Jahrhunderts waren häufig besessene Sammler. Einer dieser Sammler war der Geologe Moritz Alphons Stübel (1835–1904). Neun Jahre lang, von 1868 bis 1877, durchstreifte er Südamerika, erforschte die Vulkane der Anden, studierte die Gesellschaften der jungen Staaten und schickte kistenweise Material nach Dresden: Gesteine, ethnographische Artefakte, Bücher, Karten, Gemälde und vor allem Fotografien. Mehr als 1600 dieser Fotos sind erhalten: einzigartige Bilddokumente aus den 60er- und 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Während Stübel Landschaften selbst zeichnete oder von einem Künstler malen ließ, dienten ihm die in Ateliers angekauften Fotos vor allem, um die Bevölkerungs- und Sozialstruktur der lateinamerikanischen Gesellschaften zu dokumentieren, darunter zahlreiche „Typenbilder“. Aufgrund des hohen Alters der Bilder, ihrer Einzigartigkeit und des großen Interesses in Südamerika zählt die Collection Alphons Stübel zu den wertvollsten Beständen des Bildarchivs.

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