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Das zerbombte Leipzig

Auch die Bewohner der „Reichsmessestadt“ Leipzig mussten im Zweiten Weltkrieg mehrere schwere Luftangriffe erleiden. Als die amerikanische Truppen im April 1945 in die Stadt einzogen, fanden sie ein zu 40 bis 60 Prozent zerstörtes Leipzig vor. Besonders stark betroffen waren die Innenstadt und die zentrumsnahen Vorstädte. Mehr als 5000 Menschen hatten durch die Luftangriffe ihr Leben verloren, die Überlebenden hausten zwischen fünf Millionen Kubikmetern Trümmerschutt. Im Bildarchiv des IfL finden sich mehr als 200 Fotografien, die kurz nach dem Krieg entstanden. Sie vermitteln einen Eindruck von den Zerstörungen, aber auch von ersten Aufräumarbeiten und den Anfängen eines gesellschaftlichen Lebens. Die meisten historischen Fotos stammen von dem Leipziger Fotografen Johannes Baufeld.

Bei vielen Motiven fragt man sich: Wo stand das Gebäude? Welche Perspektive zeigt das Foto? Wie sieht es heute dort aus? Um solche Fragen zu beantworten, hat Martin Toste 2020 standortgetreue Vergleichsfotos gemacht. Erst im direkten Nebeneinander erkennt man die Ergebnisse der städtebaulichen Nachkriegsentwicklung.

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