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Karte 1:100.000 des Deutschen Reichs

Erst nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 konnte man daran gehen, das gesamte Staatsgebiet nach einheitlichen Gestaltungsmerkmalen zu kartieren. Die vier deutschen Königreiche Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg beschlossen 1878 dieses Kartenwerk im Maßstab 1:100.000 zu erarbeiten. Bis 1909 war das Deutsche Reich topographisch aufgenommen: 674 Blätter, in Kupfer gestochen, von Nummer 1 Nimmersatt (im heutigen Litauen) bis Nummer 674 Steinernes Meer. Jedes Blatt deckt eine Fläche von etwa tausend Quadratkilometern ab. Die Karten gelten als äußerst detailgetreu mit einem differenzierten Signaturenschlüssel.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen, besitzt die Kartensammlung des IfL alle Blätter dieses auch „Generalstabskarte“ genannten Kartenwerks, von vielen Blättern auch mehrere Ausgaben, die alle digitalisiert wurden.

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