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Topographische Karte 1:10.000 der DDR

Eine Neuschöpfung bildete die Topographische Karte im Maßstab 1: 10.000, die 1952 nach sowjetischem Vorbild für den gesamten Ostblock eingeführt wurde. In der DDR war die Landesaufnahme bis 1969 abgeschlossen. Bei diesem großen Maßstab ist jeder Hausgrundriss erkennbar, bei Straßen und Brücken finden sich genaue Angaben zu Breite, Belag und Tragfähigkeit, im Wald werden die Baumarten, der Abstand zwischen den Bäumen, der durchschnittliche Stammumfang angegeben, beeindruckend auch die großen Industrieunternehmen, die häufig halbe Kartenblätter einnehmen und zahlreiche Informationen über die Nutzung der Areale geben. Die TK 1: 10.000 wurde im Militärtopographischen Dienst bearbeitet, alle Blätter tragen den Vermerk „Vertrauliche Verschlusssache“. Erst mit der Schaffung einer „Volksausgabe“ seit 1966 konnte die Karte auch in private Hände gelangen. Bei jeder Neuausgabe wurden die älteren Kartenblätter vernichtet. Daher stammen die hier gezeigten digitalisierten Blätter alle aus der letzten Bearbeitung der 1980er-Jahre.

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