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Topographische Karte 1:25.000 der DDR

Nach 1945 fanden in der DDR zunächst noch die alten Vorkriegskarten Verwendung. Erst mit der Topographischen Karte 1: 10.000 begann das militärische Geowesen in der DDR, eigene topographische Karten zu entwickeln, in enger Abstimmung innerhalb des Warschauer Pakts. Auf der Grundlage der Karte 1: 10.000 entstand als Generalisierung die TK 25. Ähnlich wie die TK 10 lieferte die TK 25 der DDR viele Informationen, vor allem technischer Art, die für den militärischen Gebrauch wichtig waren. Eine Legende wurde den Karten nicht aufgedruckt, den Signaturenschlüssel, ohne den man viele Abkürzungen und Zahlenangaben kaum entschlüsseln kann, gab es getrennt. Neben der exakten Ausgabe Staat (AS) gab die DDR seit 1966 eine weitere Ausgabe Volkswirtschaft (AV) heraus, die man im Buchhandel erwerben konnte. Diese Karte war allerdings stark generalisiert und verzerrt. Zur Orientierung im Gelände war sie nur mit Einschränkungen geeignet. Im Bestand des IfL befinden sich vornehmlich Ausgaben für den Staat (AS). Wie bei der TK 25 des Deutschen Reichs werden alle Kartenblätter zusätzlich mit Geographica (Landschaften, Flüsse, Seen) verschlagwortet.

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