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Topographische Karte 1:25.000 des Deutschen Reichs

Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat sich in Deutschland der Maßstab 1: 25.000 in der großmaßstäbigen Landesaufnahme durchgesetzt. Aufgrund des klassischen Aufnahmeverfahrens mittels eines Tisches über einem Vermessungspunkt auch „Messtischblatt“ und nach dem Maßstabsverhältnis (ein Kilometer in der Natur entsprechen vier Zentimeter auf der Karte) auch „Vier-Zentimeter-Karte“ genannt. Da die Landesaufnahme im Kaiserreich Aufgabe der Einzelstaaten war, begannen die Staaten zu unterschiedlichen Zeiten mit der topographischen Aufnahme ihres Territoriums. Auch bei der Gestaltung gab es Unterschiede. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm ein Reichsamt die Aufgabe der Landesaufnahme und vereinheitlichte das Kartenbild.

Jedes Messtischblatt zeigt eine Fläche von ungefähr hundert Quadratkilometer. Die frühesten Blätter aus dem 19. Jahrhundert sind Schwarz-Weiß-Drucke, später kamen mehrfarbige Ausgaben hinzu. Die Messtischblätter sind durch ihre Detailliertheit herausragende Quellen für die historische Geographie des Deutschen Reiches. Durch den Vergleich verschiedener Ausgaben eignet sich die TK 25 hervorragend für die Interpretation des kulturlandschaftlichen Wandels seit dem 19. Jahrhundert. Bei der Verschlagwortung der Blätter wurden als Geographica auch Landschaften, Flüsse und Seen angesetzt. Außerdem wurden alle Ortschaften erwähnt, sodass man im Online-Katalog jeden Ort des Deutschen Reiches suchen kann.

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