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Geographien der Zugehörigkeit und Differenz

Im Kontext aktueller gesellschaftspolitischer Prozesse wie Flucht und Migration, dem Wiedererstarken nationaler Identitäten und Grenzen oder zunehmender Vertrauenskrisen in den Staat dienen Raumbezüge häufig dazu, Differenzen oder Zugehörigkeiten zu markieren. Die Forschungsgruppe "Geographien der Zugehörigkeit und Differenz" am IfL untersucht, wie und mit welchem Ziel solche raumbezogenen Differenzierungen und Zugehörigkeiten auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen hergestellt, artikuliert und eingesetzt werden. Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen politischer Steuerung und Alltagspraktiken sowie zwischen Mediendiskursen und subjektiven Emotionen und Erfahrungen in der Herstellung von sozialen Ein- und Ausschlüssen.