Wir verwenden Cookies, um unsere Website für Sie optimal zu gestalten.

Zur Analyse nutzen wir den Webdienst Matomo. Ihre persönlichen Daten – darunter Ihre IP-Adresse – werden vor der Verarbeitung anonymisiert. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Projekt-Info

Mitwirkende

Kathrin Hörschelmann (Koordination; seit  Aug. 2020 Universität Bonn), Elisabeth Kirndörfer (seit Jan. 2021 Univ. Bonn), Yuliana Lazova, Karin Wiest

Kooperation(en)

Universität Newcastle (Vereinigtes Königreich), Universität Utrecht (Niederlande), Universität Lüttich (Belgien)

Dauer

05/2019 – 04/2022

Förderung

Humanities in the European Research Area (HERA), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kontakt

Am IfL:
Yuliana Lazova
Tel._ +49 341 600 55-155
y_lazova(at)leibniz-ifl.de

An der Universität Bonn:
Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann
Tel.: +49 228 73-7896
Hoerschelmann(at)uni-bonn.de

Projektwebseite

Alltagserfahrungen junger Geflüchteter und Asylsuchender im öffentlichen Raum (EYERASPS)

Das Projekt untersucht, welche Erfahrungen junge Geflüchtete und Asylsuchende mit Ankunftsstrukturen in Leipzig, Amsterdam, Newcastle und Brüssel machen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Newcastle, Utrecht und Lüttich sowie mit Praxispartnern aus Kultur- und Kunstinitiativen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am IfL herausfinden, wie junge Geflüchtete den öffentlichen Raum mitgestalten und hierbei ihre individuellen Migrationsgeschichten einbringen können und wie sie Inklusion und Exklusion erfahren. Im Kern geht es um die Frage, wie Migrantinnen und Migranten eine integrative Stadtgesellschaft stärken können.

Zum Einsatz kommen qualitative und partizipatorische Methoden von der teilnehmenden Beobachtung über Einzelinterviews bis zu Gruppendiskussionen. Ferner will die Forschergruppe mit kognitiven Karten, sogenannten Walk-Along-Interviews, Fotografie und digitalem Storytelling arbeiten sowie Experten aus Kunst- und Kulturinitiativen befragen.

Ergebnisse/Publikationen

In drei vom IfL veranstalteten Storymapping-Workshops haben sich junge Geflüchtete und Asylsuchende über ihre Ankommenserfahrungen in Leipzig ausgetauscht. Ihre in Form von Begriffen, Texten und Skizzen zu Papier gebrachten und auf einer Karte verorteten Eindrücke und Assoziationen vermitteln einen Eindruck, wie junge Menschen mit Fluchtbiografie den öffentlichen Raum erleben, sich aneignen und mitgestalten. Über das Leipziger Storymapping-Projekt berichtet Elisabeth Kirndörfer im IfL-Blog

Publikationen:

Kirndörfer, E. / Haack, L. / Al-Dulaimi., M. (2021): Urban story-mapping: The city of Leipzig from the perspective of newcomers. In: Kollektiv orangotango – this is not an atlas: https://notanatlas.org/urban-story-mapping-the-city-of-leipzig-from-the-perspective-of-newcomers/

Kirndörfer, E. (2021). Wenn Alltagsorte und soziale Routinen wegbrechen: Covid-19 und das Leben junger Geflüchteter und Asylsuchender. LEIPZIGER ZUSTÄNDE – Dokumentation und Analyse faschistischer, rassistischer und diskriminierender Ereignisse in und um Leipzig, S. 46–47.

Kirndörfer, E. (2020). Wenn Alltagsorte und soziale Routinen wegbrechen: Covid-19 und das Leben junger Geflüchteter und Asylsuchender. In: Querfeld – das Jahresmagazin des Sächsischen Flüchtlingsrates, 4, S. 49–50.

zurück