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BMBF fördert Kompetenznetz zur Konfliktforschung mit 3 Mio. Euro

IfL bringt kartographische und visualisierungskritische Perspektive ein

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Rahmen seiner Förderlinie „Stärkung und Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung“ das Kompetenznetz „Kooperation und Konflikt im östlichen Europa. Die Folgen der Neukonfiguration politischer, ökonomischer und sozialer Räume seit dem Ende des Kalten Krieges“ (KonKoop). Ziel ist es, die in Deutschland zerstreute Forschung zu Kooperation und Konflikten im östlichen Europa (hier Osteuropa, Südosteuropa, Kaukasus und Zentralasien) zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Ein multiperspektivisches Labor für Friedens- und Konfliktkartographie unter Federführung des IfL begleitet die Partner und erarbeitet Visualisierungen in Form von Karten, Infografiken und digitalen Online-Tools.

Das Gesamtprojekt wird vom Zentrum für Osteuropa und internationale Studien (ZOiS) in Berlin koordiniert und erhält Mittel im Gesamtumfang von 3.053.780 Euro. Mitglieder im Kompetenznetz sind das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg, das Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der FSU Jena, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde sowie das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

Das zunächst auf vier Jahre angelegte Vorhaben startet im April 2022.

Weitere Informationen auf der ZOiS-Website