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Russisches Ministerium für Wissenschaft und Hochschulen hebt Anweisung zum Umgang mit ausländischen Wissenschaftlern auf

Das berichten laut einem Informationsschreiben des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Peter-André Alt übereinstimmend Agenturen und Medien.

Wie aus dem Schreiben der Hochschulrektorenkonferenz vom 14. Februar 2020 hervorgeht, hat auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Allianz der Wissenschaftsorganisationen über den Widerruf der Anweisung informiert und diesen als "positives Zeichen für die weitere bilaterale Kooperation in Bildung und Forschung mit Russland" bewertet.

Am 11. Februar 2019 hatte der damalige Wissenschaftsminister der Russischen Föderation, Mikhail Kotiukov, eine Verordnung erlassen, die die Regularien der Zusammenarbeit mit ausländischen Wissenschaftlern deutlich verschärfte (Erlass in deutscher Übersetzung). Die British Association for Slavonic and East European Studies hatte daraufhin ihre Bedenken zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker und dem Deutschen Slavistenverband in einem gemeinsamen offenen Brief an den Minister zum Ausdruck gebracht. Das IfL war eine der Einrichtungen, die diesen offenen Brief unterstützten.