Wir verwenden Cookies, um unsere Website für Sie optimal zu gestalten.

Zur Analyse nutzen wir den Webdienst Matomo. Ihre persönlichen Daten – darunter Ihre IP-Adresse – werden vor der Verarbeitung anonymisiert. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Pressekontakt

Dr. Peter Wittmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse(at)leibniz-ifl.de
Tel.: +49 341 600 55-174
Fax: +49 341 600 55-198

IfL-Ausstellung beleuchtet Facetten des Zusammenlebens im Leipziger Stadtteil Paunsdorf

Die Posterschau „Blicke wechseln. Miteinander (er)leben in Paunsdorf“ zeigt anhand von Fotos, Collagen und persönlichen Aussagen, wie sich die Menschen im Alltag einer Großwohnsiedlung begegnen, wie sie den Wandel durch Migration erleben und wie es ist, wenn man neu im Stadtteil ankommt.

Steigende Einwohnerzahlen und eine wachsende Internationalisierung haben Leipzig in den letzten Jahren stark geprägt. Beide Entwicklungen sind ein Antrieb für soziale und kulturelle Veränderungen in der Stadt. Vor diesem Hintergrund zeigt das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Migration/Integration Paunsdorf und dem partizipativen Kunstprojekt „Leipziger Stadtteilexpeditionen“ im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus die Ausstellung „Blicke wechseln. Miteinander (er)leben in Paunsdorf“.

Die Schau lädt dazu ein, das Wohngebiet am Leipziger Stadtrand aus der Perspektive der Bewohnerinnen und Bewohner zu erkunden und Einblicke in den Alltag in Jugendclubs, Schulen und öffentlichen Räumen zu gewinnen. Neben informativen Postern sind interaktive und partizipative Angebote ein wesentlicher Teil des Programms, wie die Koch-Show von Social Cooking oder die Aktionen des Kunstprojekts „Leipziger Stadtteilexpeditionen“.

Die Ausstellung im Jugend- und Altenhilfeverein e. V. Paunsdorf (Goldsternstraße 9, 04328 Leipzig) ist bis 29. März montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr zu besichtigen.

Hintergrund

„Blicke wechseln“ ist aus dem IfL-Forschungsprojekt „Umgang mit Vielfalt an den Rändern der postmigrantischen Stadt“ heraus entstanden. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Studie untersucht am Beispiel von Leipzig und München, inwieweit öffentliche Diskurse auf eine postmigrantische Strukturierung von Stadtgesellschaften verweisen. Die IfL-Wissenschaftlerinnen Karin Wiest und Elisabeth Kirndörfer wollen zudem herausfinden, wie städtischer Alltag in transkulturellen Umgebungen erlebt und verhandelt wird.

Kontakt

Dr. Karin Wiest
Tel. 0341 600 55-251
k_wiest(at)leibniz-ifl.de