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Pressekontakt

Dr. Peter Wittmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Leibniz-Institut für Länderkunde erfolgreich evaluiert

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat in einem unabhängigen Evaluierungsverfahren dem Leibniz-Institut für Länderkunde eine erfolgreiche Weiterentwicklung mit sehr guten bis exzellenten Arbeitsergebnissen bescheinigt. Das Institut erfülle mit seinen Forschungs-, Infrastruktur- und Transferleistungen auf dem Gebiet der Geographie die Anforderung, die an eine Einrichtung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse zu stellen sind.

Berlin/Leipzig. Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig wurde im November 2021 durch eine internationale Gutachterkommission evaluiert. In seiner jetzt veröffentlichten Stellungnahme schließt sich der Senat der Leibniz-Gemeinschaft den Beurteilungen der Bewertungsgruppe an und empfiehlt die weitere Förderung des Instituts durch Bund und Länder.

IfL-Direktor Sebastian Lentz freute sich sehr über das hervorragende Evaluierungsergebnis: „Wir sehen unsere strategischen Entscheidungen und ganz besonders die gemeinsamen Anstrengungen aller Beschäftigten ausgesprochen positiv gewürdigt. In schwierigen Corona-Zeiten hatten wir das Glück, der Kommission unsere Arbeit in persönlichen Gesprächen vorstellen zu können und sie mit unserer Expertise und unserem Engagement zu überzeugen.“

Zu den wichtigsten Ergebnissen des Abschlussberichtes der Gutachter, dem sich der Leibniz-Senat in seiner Empfehlung angeschlossen hat, zählen folgende Punkte:

Der Senat begrüßt die erfolgreiche Entwicklung des IfL seit der letzten Evaluierung und bewertet seine Leistungen als „sehr gut bis exzellent“. Mit seinen Forschungsergebnissen trage das Institut maßgeblich dazu bei, die Forschungsfelder der Regionalen Geographie konzeptionell weiterzuentwickeln. Hervorgehoben wird die maßgeblich vom Institut vorangetriebene Etablierung großer strukturbildender Verbundprojekte, insbesondere der Sonderforschungsbereich Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen und der Leibniz-WissenschaftsCampus Eastern Europe – Global Area.

Als „sehr positiv“ bewertet der Senat, dass das IfL 2026 in einen Neubau in der Leipziger Innenstadt und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität umziehen soll. Begrüßt wird, dass im Zuge des Aufbaus eines neuen Forschungsschwerpunkts Visuelle Regionale Geographien unter anderem auch das Archiv für Geographie und die Geographische Zentralbibliothek des Instituts personell gestärkt werden sollen. Beide Bereiche sollen in dem geplanten Neubau eine zentrale Rolle einnehmen. Vorgesehen ist unter anderem ein Ausstellungsbereich, um die Bestände für die Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit Blick auf die bevorstehende Neubesetzung wichtiger Leitungsstellen am IfL sieht es der Senat als „schlüssig“ an, dass zunächst die Direktoratposition erneut in gemeinsamer Berufung auf eine W3-Professur mit der Universität Leipzig wiederbesetzt wird. Anschließend soll in Abstimmung mit der neuen Institutsleitung die Besetzung der Abteilungsleitungen Geschichte der Geographie und Bibliothek/Archiv erfolgen.

Zusammenfassend stellt der Senat fest, dass das IfL mit seinen umfangreichen Forschungs-, Infrastruktur- und Transferleistungen auf dem Gebiet der Geographie mit einem Schwerpunkt im östlichen Europa die Anforderung erfülle, die an eine Einrichtung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse zu stellen sind. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt daher Bund und Ländern, das IfL weiter zu fördern.

Die vollständige Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft finden Sie hier

Evaluierung von Forschungseinrichtungen in der Leibniz-Gemeinschaft

Spätestens alle sieben Jahre überprüft der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Leistungen jedes Leibniz-Instituts in einem umfassenden Evaluierungsverfahren. Dazu setzt er ein Expertengremium aus unabhängigen, international anerkannten Sachverständigen ein, die sich anhand umfangreicher Dokumentationen und persönlich vor Ort darüber informieren, wie sich die zu evaluierende Einrichtung inhaltlich und strukturell in den zurückliegenden Jahren entwickelt hat und inwieweit die Planungen für die Zukunft überzeugen. Ihre Einschätzung übergibt die Expertengruppe schließlich dem Senat in Form eines Evaluationsberichts. Dieser Bericht ist die Grundlage für die Empfehlung des Senats, ob ein Institut auch weiterhin von Bund und Ländern gefördert werden soll oder nicht.

Mehr Infos zum Evaluierungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft unter https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/evaluierung

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