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Pressekontakt

Dr. Peter Wittmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse(at)leibniz-ifl.de
Tel.: +49 341 600 55-174
Fax: +49 341 600 55-198

Software zur Analyse und Visualisierung von Wanderungsdaten geht in zweite Erprobungsphase

In einem Verbund aus 17 Kommunen, dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), dem Softwareentwickler Delphi IMM und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) wurde die erste Betaversion der Analyse- und Visualisierungsanwendung hin&weg am 18. Juni in einem Workshop vorgestellt. Alle beteiligten Städte und Landkreise werden in den kommenden Monaten die Anwendung in einem von den Forschungspartnern begleiteten Prozess intensiv testen, um auf diese Weise Anregungen zur weiteren Optimierung zu geben.

Neben den bisherigen Pilotkommunen Leipzig, Halle (Saale), Rostock, Ludwigshafen am Rhein, Stuttgart, Heidelberg, Trier und dem Landkreis Gifhorn haben jüngst weitere Kommunen eine Zusammenarbeit zugesagt. Dazu zählen Karlsruhe, Darmstadt, Esslingen am Neckar, Magdeburg, Potsdam, Jena, Offenbach am Main, Münster und Essen. Weitere interessierte Kommunen sind eingeladen, an der nächsten Entwicklungsphase teilzunehmen.

Die Software eröffnet den Kommunen zwei Möglichkeiten der Nutzung: Zum einen erlaubt sie explorative Datenanalysen in Form von Karten, Grafiken und Diagrammen. Zum anderen lassen sich mit ihrer Hilfe Visualisierungen für die Kommunikation sozialräumlicher Prozesse für Entscheidungsträger, Monitoringberichte und die Öffentlichkeit im Vergleich mit anderen Anwendungen deutlich leichter erstellen.

Bereits seit 2004 lassen sich mit den Vorläufer-Versionen von hin&weg statistische Wanderungsdaten per Mausklick veranschaulichen. Die Anwendung unterstützt dabei planerische Entscheidungsprozesse in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen, wie etwa der Schulplanung, der Erschließung neuer Wohngebiete oder bei der Erfassung und Steuerung von Pendlerverkehr. Die Grundlage dafür bilden statistische Daten zu innerstädtischen Bewegungen, Stadt-Umland-Wanderungen und Pendlerverflechtungen.

Um die nächste Generation der hin&weg-Software noch besser auf die Bedürfnisse der Kommunalpraxis zuzuschneiden, wurde bereits die Alphaversion der Anwendung in enger Abstimmung mit den Pilotkommunen entwickelt und getestet.

Kontakt

Leibniz-Institut für Länderkunde
Aura Moldovan, a_moldovan(at)leibniz-ifl.de, +49 341 600 55 103

Deutsches Institut für Urbanistik
Rüdiger Knipp, knipp(at)difu.de, +49 30 39 001-242

Weitere Informationen

https://hin-und-weg.online