Wir verwenden Cookies, um unsere Website für Sie optimal zu gestalten.

Zur Analyse nutzen wir den Webdienst Matomo. Ihre persönlichen Daten – darunter Ihre IP-Adresse – werden vor der Verarbeitung anonymisiert. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Pressekontakt

Dr. Peter Wittmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse(at)leibniz-ifl.de
Tel.: +49 341 600 55-174
Fax: +49 341 600 55-198

Studie zu bedarfsgerechtem Wohnungsbau in der Region Leipzig-Halle legt Zwischenergebnisse vor

Das Verbundprojekt „Interko2 – Integriertes Wohnbauflächenkonzept in großstädtischen Wachstumsregionen“ hat seine bisherigen Ergebnisse für den Untersuchungsraum Leipzig/Halle in einer Broschüre zusammengefasst.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Interko2“ erarbeitet Ansätze zur interkommunal abgestimmten Entwicklung von Wohnbauflächen in der Region Leipzig/Halle. Sie sollen zu einer bedarfsorientierten und ressourcenschonenden Entwicklung von Wohnstandorten anregen und Kommunen in der Entscheidungsfindung unterstützen. Eine vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Universität Jena herausgegebene Broschüre bildet auf rund 50 Seiten den aktuellen Stand der Arbeiten ab. Sie dient der weiteren Information und soll den Diskussionsprozess der am Projekt beteiligten Praxispartner unterstützen.

Im ersten Teil der Broschüre sind die wichtigsten Analyseergebnisse zum regionalen Wohnungsmarkt sowie zu demografischen Entwicklungen in der Region Leipzig/Halle einschließlich möglicher Zukunftsszenarien zusammengefasst. Nachfolgend wird der sogenannte Prüforteansatz erläutert. Mit diesem methodischen Werkzeug lassen sich Gemeinden identifizieren, die sich für eine Wohnbauflächenentwicklung über die Eigenentwicklung hinaus eignen. 

Das Kernstück der Broschüre bildet das modulare Wohnbauflächenmodell. Als ein Teil des Wohnbauflächenkonzepts soll das Modell den Gemeinden in der Region Leipzig/Halle helfen, ihren zukünftigen Bedarf an Siedlungsflächen zu ermitteln. Außerdem unterstützt es die Aushandlungsprozesse zur Verteilung von zukünftigen Wohnbauflächen in der Region. Abschließend werden wichtige politische Stellschrauben zur Flächenentwicklung, zum Beispiel Mengensteuerung oder Vorgaben zur Bruttowohnbaudichte, vorgestellt und flächensparende Alternativen aufgezeigt. 
Ein umfangreicher Anhang ergänzt die inhaltlichen Kapitel der Broschüre.

Interko2

Das Leibniz-Institut für Länderkunde realisiert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundvorhaben gemeinsam mit der Stadt Leipzig, dem Landkreis Leipzig sowie der Universität Jena. Als assoziierte Partner beteiligt sind weitere mitteldeutsche Städte und Kreise sowie die Metropolregion Mitteldeutschland, der Mitteldeutsche Verkehrsverbund, der Regionale Planungsverband Leipzig-Westsachsen und der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften. 

Die für die Region Leipzig/Halle erarbeiteten Module zum Monitoring und zur Ermittlung des Wohnbauflächenbedarfs werden seit 2021 auf die Region Jena/Saale-Holzland-Kreis übertragen und sollen auf ihre Anwendbarkeit in anderen Regionen geprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Originalpublikation

Leibniz-Institut für Länderkunde & Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Universität Jena (Hrsg.) (2022): Wohnbauflächenkonzept/ Kurzfassung / Region Halle-Leipzig. Interko2 – Integriertes Wohnbauflächenkonzept in großstädtischen Wachstumsräumen.

Download im PDF-Format

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin

Dr. Annedore Bergfeld
Tel. +49 341 600 55-140
a_bergfeld(at)leibniz-ifl.de


Presseinfo im PDF-Format