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Pressekontakt

Dr. Peter Wittmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Wettbewerb zum Neubau des IfL am Leipziger Innenstadtring ist gestartet

Die Unterlagen für den zweiphasigen Realisierungswettbewerb zum Neubau des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in der Innenstadt von Leipzig sind seit vergangenen Freitag öffentlich zugänglich. Damit ist der Startschuss für die erste Wettbewerbsphase gefallen. An deren Ende soll ein tragfähiges Konzept sowohl für den Neubau des Institutsgebäudes mit Bibliothek als auch der stadträumlichen Optimierung stehen.

„Wir sind gespannt, welche Lösungen für die anspruchsvolle Aufgabe gefunden werden“, sagt IfL-Direktor Sebastian Lentz. Der Standort verpflichte zu einem Gebäude mit hoher ästhetischer und funktionaler Qualität. „Wir freuen uns auf Entwürfe, die architektonische Akzente setzen und sowohl die internationale Reputation des Instituts unterstreichen als auch den hohen Anforderungen an ein kreatives, wissenschaftsfreundliches Umfeld für die Mitarbeiter und ein für alle Leipziger offenes Haus gerecht werden “, so Lentz.

Der Wilhelm-Leuschner-Platz ist die letzte große Brache in der Leipziger Innenstadt. Das neue Institutsgebäude soll im südöstlichen Teil des 6,2 Hektar großen Areals entstehen. Nur einen Steinwurf entfernt wurde 1896 im Gebäude der heutigen Stadtbibliothek das Museum für Länderkunde eröffnet, aus dem das heutige IfL hervorgegangen ist.

Seit mehr als 15 Jahren gibt es Bemühungen, das in Paunsdorf in einer Mietimmobilie untergebrachte Institut wieder an seinen Ursprungsort in der Innenstadt zu bringen. Mit der Entwicklung eines Masterplans für den Leuschnerplatz bot sich die Möglichkeit, im Rahmen der geplanten Ansiedlung von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen eines der Baufelder als Grundstück für das IfL zu übernehmen. Im Herbst 2017 erwarb der Freistaat Sachsen eine 4000 Quadratmeter große Teilfläche zwischen Grünewald-, Windmühlen- und Brüderstraße von der Stadt Leipzig. Damit war der Weg frei für den Neubau des Instituts unweit des Cityrings.

Die Lösungsvorschläge im Rahmen der ersten Wettbewerbsphase sollen bis zum 26. September 2018 vorliegen. Mitte Oktober wird ein Preisgericht aus Architekten und Vertretern von Stadt, Land und Bund die besten Wettbewerbsbeiträge zur weiteren Ausarbeitung in der zweiten Phase ermitteln. Nach Abschluss der zweiten Runde Anfang 2019 wird einer der prämierten Entwürfe und Modelle dann den Auftrag bekommen. „Danach kann die konkrete Planung zum Neubau des IfL beginnen“, so Professor Sebastian Lentz.

Weitere Informationen

Die Auslobung ist Online zugänglich auf https://c4c-berlin.de/projekte/ifl-leipzig/